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Archiv für Juni, 2011

Die Sensation ist perfekt! Christoph gewinnt das RAAM 2011!

Mit einer sensationellen Zeit auf seinem “Radausflug” quer durch die USA gewinnt Christoph Strasser in 8d8h6min das RAAM 2011!

Herzlichen Glückwunsch Chris!

Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht aus österreichischer Sicht. Gerhard Gulewicz musste nach 2674,80 Meilen und einer Fahrzeit von 7d22h58min das Rennen abbrechen – DNF. Er befand sich im Kampf um Platz 2/3, ging über seine körperlichen Grenzen hinaus und erlitt einen körperlichen Zusammenbruch. Hoffentlich ist nichts Schlimmes passiert! Gute Besserung an dieser Stelle!

Unser dritter Einzelkämpfer, Andreas Dengler, hält sich auch sensationell gut und rangiert derzeit auf Platz 12.

Bei den Teams kämpfen unsere Musketiere immer noch um Platz 3, befinden sich aber in einem eher “toten Raum”. Nach vorne ca. 100 Meilen Rückstand auf Platz 3 und nach hinten 100 Meilen Vorsprung auf Platz 5.

Hier die Zieleinfahrt und das Siegerinterview von Chris! Die Radleistung war sensationell, fürs Englisch könnte man vielleicht noch die eine oder andere Trainingseinheit einlegen (fürs Siegerinterview 2012)! ;-)  War nur ein Scherz, nach 8 Tagen auf dem Rad würd ich wahrscheinlich nicht einmal einen Satz auf Englisch herausbringen.

 

Quellen:

SMS-News von Christoph`s Freundin Sabine

http://www.christophstrasser.at/home/

http://www.gerhardgulewicz.net/index.php?id=353&no_cache=1

http://www.dengler-extrem.at/

http://www.raceacrossamerica.org/raam/raamfp.php?N_webcat_id=109


Zwischenstand RAAM 2011 – Die Dritte (22.06./11:45 Uhr/Österreich)

Ein sensationelles Rennen und aus österreichischer Sicht extrem spannend!

Christoph Strasser ist der “Man of the race” und führt immer noch das Teilnehmerfeld mit unglaublichem Vorsprung auf den Zweitplatzierten – Marko Baloh – an. Auf Christoph´s Fotos sieht alles so leicht und einfach aus, als ob das RAAM eine “Kinderjause” wäre, dabei ist es die härteste Herausforderung der Welt – physisch wie psychisch! Christoph hat bis auf Sitzprobleme keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen und ist mental extrem stark! Mit seinen Meldungen verblüfft er das RAAM-Mediateam, die nur mehr den Kopf schütteln und verwundert sagen: “He is a machine!” Das Rennen ist zwar noch lange, aber es sieht ganz nach einem österreichischem Sieg aus und das in möglicher REKORDZEIT! Ihr habt richtig gelesen! Christoph hat die Möglichkeit den aktuellen Streckenrekord (Durchschnittsgeschwindigkeit) zu unterbieten.

Gerhard Gulewicz befindet sich an an der dritten Stelle und führt einen direkten Zweikampf mit Alberto Blanco. Auf Marko Baloh hat er einen Rückstand von 1:19 h. Gerhard ist aber ein enorm starker Fahrer im Finish und wer weiß was im Rennen noch alles passiert.

Andreas Dengler liefert auch ein super Rennen ab und liegt an 18. Stelle. Ein RAAM-Finish in greifbarer Nähe!

Für die Spitze des Teilnehmerfelds hat der letzte Streckenabschnitt, ostwärts des Mississippi, begonnen. Viele RAAM-Größen sind hier einer Meinung und sagen, dass ab dem Mississippi ein eigenes Rennen im RAAM beginnt und der Sieg erst hier entschieden wird – unabhängig des Vorsprungs!

In der Teamwertung sind unsere österreichischen Musketiere (The 4 Austrian Musketeers) an 4. Stelle und haben die Möglichkeit unter die Top 3 zu fahren. Sie haben zwar schon einen großen Rückstand auf Platz 3, aber das Rennen ist erst an der Ostküste entschieden!

Es wurden schon einige Penalties verhängt, die meisten im Bereich Teamwertung. Unsere österreichischen Teilnehmer wurden bisher noch nicht “bestraft”.

Dieses Jahr ist auch die niedrige DNF-Quote erwähnenswert. Bei den “Solo-Männern” mussten bisher 2 abbrechen und bei den “Solo-Damen” erst 3.

Stand 22.06. 11:45 Uhr (Österreich)

  1. Christoph Strasser (TS 42; 2426,20 Meilen)
  2. Marko Baloh (TS 39; 2263,20 Meilen)
  3. Gerhard Gulewicz (TS 38; 2195,90 Meilen)
  4. Alberto Blanco (TS 38; 2195,90 Meilen)

18. Andreas Dengler (TS 32; 1821,40 Meilen)

Quellen:

SMS-News von Christoph`s Freundin Sabine

http://www.christophstrasser.at/home/

http://www.gerhardgulewicz.net/index.php?id=353&no_cache=1

http://www.dengler-extrem.at/

http://www.raceacrossamerica.org/raam/raamfp.php?N_webcat_id=109


Zwischenstand RAAM 2011 – Die Zweite (Stand 20.06. 00:55 Uhr/ Österreich)

Jetzt sind wirklich alle auf der Strecke!

Gestern startete der dritte und letzte Block beim RAAM 2011 – alle Teams. Mit dabei The 4 Austrian Musketeers!

Das Rennen ist 4 Tage alt und “unsere Jungs” drücken ordentlich auf die Pedale! Christoph führt immer noch das Feld an, schon mit beachtlichem Abstand dahinter Marko Baloh und Gerhard Gulewicz.

Der mit 3300 m gefürchtete Wolf Creek Pass (höchster Berg RAAM 2011) wurde bezwungen, ebenso wie der Cuchara Pass (3028 m), den Christoph am Samstag um 1 Uhr früh – bei 3 °C Außentemperatur – passierte.

Die Rocky Mountains sind abgehakt und die eher flache, langweilige, eintönige Landschaft von Colorado durchfahren.

Im Bereich TS Montezuma KS wollte das Wetter in der RAAM 2011-Entscheidung ein Wörtchen mitreden. Seiten- bzw. Gegenwind mit 100 km/h-Spitzen erschwerte das Vorankommen. Nach knapp 2 Stunden hatte der Wettergott aber Erbarmen mit den Teilnehmern und verabschiedete sich in Richtung Nord-Osten.

Zwei TS später – sprich TS 26 – passierte Christoph den Ort des Schreckens 2009! Pratt. Hier musste er bei seinem ersten RAAM-Start das Rennen abbrechen und mit Lungenproblemen ins Spital gebracht werden. Doch das ist Vergangenheit! Heute ist er fit und hat als Führender 4,5 h Vorsprung auf Baloh.

Am Half Way Point (2405 km) ließ sich Christoph`s Crew eine Überraschung einfallen und empfing ihn sehr spärlich gekleidet mit Bodypainting, Zorro-Umhang und Superman-Unterhose! Der Spaßfaktor im Team ist ziemlich hoch! Einfach GENIAL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Nur weiter so! Bleibt nur zu hoffen, dass Christoph und sein Team kein Einreiseverbot bei den prüden AMIS bekommen! ;-)

Gerhard Gulewicz befindet sich zurzeit mit Alberto Blanco im Kampf um Platz 3. Wer den Bad Ischler aber besser kennt weiß, dass er auf der 2. Streckenhälfte gewaltig Druck machen kann! Dies hat er schon öfters eindrucksvoll bewiesen und das Rennen ist ja noch lange. Er ist mit Sicherheit immer noch ein Sieganwärter!

Alberto Blanco kämpft nicht nur gegen Gerhard, er hat auch schon gesundheitliche Probleme. Ein Shermer´s Neck macht ihm zu schaffen.

An 17. Stelle befindet sich zurzeit Andreas Dengler. Leider hab ich hier keine näheren Infos.

Im Teambewerb liegen unsere Musketiere an 6. Stelle und befinden sich im Bereich TS 8 (482 Meilen).

Es bleibt extrem spannend!

Stand 20.06.2011 (00:55 Uhr):

  1. Christoph Strasser (TS 28; 1582,5 Meilen)
  2. Marko Baloh (TS 26; 1471,6 Meilen)
  3. Alberto Blanco (TS 26; 1471,6 Meilen)
  4. Gerhard Gulewicz (TS 26; 1471,6 Meilen; 2:23 h hinter Baloh)

17. Andreas Dengler (TS 19; 1064,6 Meilen)

Quellen:

SMS-News von Christoph`s Freundin Sabine

http://www.christophstrasser.at/home/

http://www.gerhardgulewicz.net/index.php?id=353&no_cache=1

http://www.dengler-extrem.at/

http://www.raceacrossamerica.org/raam/raamfp.php?N_webcat_id=109


Zwischenstand RAAM 2011- Die Erste

Mittlerweile ist das Rennen 40 h alt und alle Einzelstarter befinden sich auf der Strecke. Heute fällt der Startschuss für alle Teams, dann ist das “3-Tage-Startspektakel” abgeschlossen!

Unsere rot-weiß-roten RAAM-Fighter halten sich zurzeit sehr gut! Christoph Strasser und Gerhard Gulewicz befinden sich an der Spitze des Teilnehmerfelds und werden ihrer Favoritenrollen gerecht.

Die Hitze der Sonora Wüste, zu Beginn des Rennens, war mit über 40 °C eine große Belastung und der südlichste bzw. tiefste Punkt der Strecke (80 m unter Meeresspiegel) wurde passiert.

Einen weiteren schwierigen Abschitt mit den harten Anstiegen bis Flagstaff, bei 30 °C, haben die Teilnehmer geschafft und knapp ein Viertel der Gesamtstrecke absolviert.

Gerhard Gulewicz hatte zuletzt leichte Ernährungsprobleme und musste leider unplanmäßig für 30 min vom Rad.

Christoph Strasser kann sein Tempo sehr hoch halten und absolvierte bis jetzt einen kurzen Powernap, alles läuft optimal und er ist top motiviert.

Unser dritter österreichischer Einzelstarter, Andreas Dengler, befindet sich im Mittelfeld und fährt auch ein grandioses Rennen.

Penalty wurde bis jetzt noch keiner verhängt.

Es gibt aber leider auch schon eine tragische Nachricht vom RAW (Race Across the West), dort stürzte ein Teilnehmer und wurde von einem Auto überfahren. Dieser Unfall passierte direkt vor Gerhard Gulewicz, dessen Team Erste Hilfe leistete. Der RAW-Teilnehmer überlebte diese Kollision, über seinen derzeitigen Gesundheitszustand ist aber noch nichts bekannt.

Zwischenstand:

  1. Christoph Strasser
  2. Marko Baloh
  3. Alberto Blanco
  4. Gerhard Gulewicz

12. Andreas Dengler

Quellen:

http://www.christophstrasser.at/home/

http://www.gerhardgulewicz.net/index.php?id=353&no_cache=1

http://www.dengler-extrem.at/

http://www.raceacrossamerica.org/raam/raamfp.php?N_webcat_id=109


Der Countdown läuft…

Nur noch 9:30 h bis zum Start (Solo Men) in Oceanside (CA).

Der Start ist auf 3 Tage aufgeteilt:

  • Solo Women / 60+ Men; 14. Juni
  • Solo Men; 15. Juni
  • All Teams; 18. Juni

Mit dabei sind: In der Einzelwertung Christoph Strasser, Gerhard Gulewicz, Andreas Dengler und in der Teamwertung The 4 Austrian Musketeers. Der Rennverlauf wird dieses Jahr wieder besonders spannend, da Christoph und Gerhard Gulewicz Chancen auf Top-Platzierungen haben und sogar um den Sieg mitkämpfen können. Gerhard Gulewicz beendete das RAAM schon 4x und belegte dabei 2x den 2. Platz und 1x den 3. Platz. Was fehlt daher noch? Der Sieg! Christoph ist 2-facher Ultra Radweltmeister, bot beim RAS2011 eine starke Leistung und musste 2009, aufgrund Gesundheitsproblemen, nach starker Leistung das RAAM abbrechen.

Ein paar Daten im Überblick:

  • Oceanside/Westküste USA bis Annapolis/Ostküste USA
  • ca. 5000 km
  • ca. 50 000 HM
  • 55 TS
  • durch 12 Staaten
  • Temperatursprünge von mehr als 50 °C
  • Tagesbedarf durchschnittlich 15 000 kcal
  • Maximalzeit 12 Tage
  • 42 Einzelstarter
  • 53 Teams

kleines Update:

Regeländerung: Dieses Jahr darf bis TS 21 nicht vom Auto aus betreut werden! D.h. Übergaben nur vom Straßenrand aus und Kommunikation nur über Funk! Als ob das RAAM nicht schon schwierig genug sei!? :-(

History:

Das erste Mal fand das RAAM 1982 unter dem Namen Great American Bike Race statt. Es starteten 4 Teilnehmer in Los Angeles (Santa Monica Pier) und beendeten das Rennen in New York City (Empire State Building). Der erste Sieger hieß Lon Haldeman und bis 1988 kamen alle Sieger aus den USA. 1988 gewann Franz Spilauer (Österreich) als erster Nichtamerikaner.

Bisher gab es 2 Todesfälle während des Rennens – beide durch Kollisionen.

Erfolgreichster Fahrer war Jure Robic (+ 2010) mit 5 Einzelsiegen. Rob Kish ist mit 20 RAAM-Teilnahmen und 19 Zielankünften die bekannteste “RAAM-Legende”.

Wolfgang Fasching konnte sich mit 3 Siegen, 8 Teilnahmen (jedes Mal Top 3!!!) – beste Teilnahme als Erststarter 1996 und 1998 2. Platz trotz Schlüsselbeinbruchs –  in die RAAM-Geschichtsbücher eintragen!

Man kann sagen, dass Österreich eine sehr große RAAM-Tradition hat.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück und einen unfallfreien Rennverlauf!

Meine Blogleser halte ich natürlich immer auf dem Laufenden!


7. Puckinger Seelauf – Sieg im Team und 3. Platz im Einzel

Letztes Wochenende fand der 7. Puckinger Seelauf statt. Bei herrlichstem Wetter liefen die Vorbereitungsarbeiten für einen erfolgreichen Ablauf des Bewerbs super und dies wurde auch mit einem Starterfeld von 250 Teilnehmern belohnt!

Den Anfang machten die Kids bei den Kinderläufen. Um 11:15 Uhr startete der 5 bzw. 10 Km-Bewerb bei wunderbarem Wetter, aber schon sehr großer Hitze. Mit dabei natürlich viele Puckinger – ist ja auch unser “Heimbewerb”. Am Streckenrand feuerten viele Zuseher die Läufer an und so entstand eine wahnsinnig tolle Atmosphäre!

Mit einer Zeit von 34:41 min gewann Hofstadler Martin vor Radlmayr Alois und Schuh Mario den 10 Km-Lauf. Die Damenwertung gewann Kubicka Irmi (40:13 min) vor Pirschl Elfriede und Hübner Kathrin.

Im 5 Km-Lauf gab es eine Einzelwertung und eine Teamwertung (3 Läufer = Mannschaft). Hier konnten wir unseren Titel vom Vorjahr verteidigen und holten uns souverän den Sieg.

In der Einzelwertung konnten wir auch Top-Platzierungen einfahren, immerhin waren 5 Puckinger unter den Top-20!

Den Sieg in der 5 Km-Einzelwertung holte sich mit 17:58 min Plank Ronald vor Maresch Elmar und mir. Bei den Damen siegte Sengstbratl Margit mit 22:20 min vor Gärtner Monika und Schmidleitner Katrin.

Mit meinem derzeitigen Heilungsverlauf und der langsam ansteigenden Formkurve bin ich sehr zufrieden! Den letzten Km konnte ich sogar in 3:28 min laufen und das stimmt mich wirklich sehr positiv. Ich darf jetzt einfach nicht gleich wieder übertreiben und so in mein altes Schema zurückfallen! Aus diesem Grund bleibe ich heuer noch auf den kurzen Distanzen und werde erst nächstes Jahr wieder auf die “langen Kanten” umsteigen!

http://www.naturfreunde-pucking.at/Default.aspx


1. Traun Triathlon

Am 29. Mai fand der 1. Traun Triathlon, veranstaltet vom 1. USC Traun, statt. Dieser Bewerb ging über die Sprintdistanz und wurde in Einzel und Staffel gewertet. Geschwommen wurde im Ödt-See, die Radstrecke führte nach Axberg, die Laufstrecke um den Ödt-See und als Wendepunktstrecke am Traunufer entlang. Perfekte Bedingungen, Traumwetter und ein Top-Starterfeld machten die Premierenveranstaltung zu einem absoluten Highlight und das bei einem Startgeld von gerade einmal 15 €.

Aufgrund einiger Verletzter in unserem Team, wurden Einzelanmeldungen in eine Staffelanmeldung umgewandelt und eine NF-Pucking-Rekon-Staffel gebildet. Gerald übernahm das Schwimmen, Silvester heizte über die Radstrecke und ich rutschte als Teamläufer in die Mannschaft. Mit einer Zeit von 1:10:53 h holten wir in der Staffelwertung den guten 7. Platz. Im Einzelbewerb waren 5 Teilnehmer von uns vertreten, d.h. unterm Strich 8 Teilnehmer aus Pucking. Eine absolut starke Präsenz!

Christian Birngruber gewann in der Einzelwertung-Herren vor dem Ex-Profi Bernhard Keller und Bernhard Hirsch. Bei den Damen gewann Daniela Rechberger vor Sylvia Gehnböck und Karin Poth.


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