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Archiv für Januar, 2012

Mein Leben mit Polar

Seit 11 Jahren verwende ich Polar-Uhren beim Sport und kann 5 Modelle mein Eigen nennen. Diese “Beziehung” begann mit dem Modell M21 – einer einfach zu bedienenden Uhr – ohne viel Schnickschnack. Uhrzeit – Stoppfunktion – Pulsanzeige.

Darauf folgte Modell A3, die sich im Wesentlichen nicht viel von der M21 unterschied, einzig die Druckknöpfe an der Uhr brachen von selbst. Die Technik schritt voran, meine sportlichen Interessen veränderten sich – ich entwickelte mich vom Läufer zum Multisportler – auch meine Anforderungen an eine Sportuhr wuchsen. Es war an der Zeit in neue Dimensionen vorzustoßen. Geschwindigkeitaufzeichnung, KM-Anzeige und Übertragung der Daten auf einen Computer standen jetzt auf der Tagesordnung, ich zog natürlich mit.

Schnell ins Sportgeschäft, das Modell S625x + S1 Sensor + Trittfrequenzmesser + Geschwindigkeitsmesser mussten her. Mittlerweile benutze ich diese Uhr seit 5 Jahren und sie zählt zu meinen Lieblingssportuhren. Klar hat der S1-Sensor Schwächen u. der mitgelieferte Brustgurt machte öfters Probleme, aber unterm Strich bin ich zufrieden.

Zwischenzeitlich erhielt ich von meinem ehemaligen Dienstgeber das schlichte Modell FS2C, diese habe ich aber ganz selten im Gebrauch.

Die neueste Errungenschaft ist die Polar RCX5 mit GPS-Sensor – ein vorweihnachtliches Geschenk von Nina. Seit 10.12.11 verwende ich diese ausschließlich bei meinen Laufeinheiten.

Hier die ersten Erfahrungen (1,5 Monate im Gebrauch; 158 km, 13,5 h):

Positiv:

  • HeartTouch-Funktion (einige Modelle hatten die zuletzt nicht)
  • Displaybeleuchtungsdauer optimal zum Ablesen in der Nacht
  • Ansprechendes Design für eine Sportuhr
  • sehr leicht
  • Standby-Modus
  • Knöpfe diagonal angeordnet, d.h. die Uhr liegt nicht direkt auf den Druckknöpfen u. optisch sicher eine Aufwertung
  • Genauigkeit GPS zw. 0,5 u. 1 % Abweichung
  • Durchnschnittspace u. Durchschnittspulsanzeige während des Trainings

Negativ:

  • kein Netzadapter zum Akku aufladen dabei (bei einem Kaufpreis von ca. 380 EUR)
  • kein Höhenmesser
  • auf der Rückseite befindet sich der Verschluss vom Batteriefach (dieser reißt unangenehm die Haare vom Handgelenk)
  • sehr kleiner Start-Knopf (Probleme bei IV-Einheiten, speziell mit Handschuhen)
  • 4 Anzeigen gleichzeitig sind für mich zu unübersichtlich (gerade in der Nacht)
  • manchmal dauert es lange bis der GPS-Sensor einen Satelliten gefunden hat
  • Silikonarmband rutscht überhaupt nicht und behindert teilweise beim Öffnen/Schließen
  • Display reflektiert extrem, wenn man mit Stirnlampe läuft und kurz auf die Uhr blickt

Das sind meine ersten Eindrücke von dieser Uhr, natürlich hat jeder andere Anforderungen bzw. ist vielleicht nicht so kritisch wie ich.


Made of Sport – Asics Kampagnenfilme

Diese neuen Asics Kampagnenfilme sind einfach genial! Es werden die wahren Werte des Sports vermittelt, nicht der Sieg bzw. Erfolg steht an erster Stelle! Das harte Training nach der Arbeit bis teilweise spät in die Nacht werden in den Videos gezeigt uvm… Aber seht selbst.

Hier die Links dazu:


Saisonrückblick 2011 – Impressionen/Fotos

Nachdem mich mein “Sportdoc” vor 1,5 Jahren schon in den sportlichen Ruhestand schicken wollte – aufgrund meiner Verletzungsanfälligkeit – konnte ich 2011 wieder ein sportliches Lebenszeichen von mir geben. Ich erreichte mehrere Stockerlplätze – trotz geringem Lauftrainings. Für 2012 gibt es schon “Grobziele”, wobei der Saisonhöhepunkt dieses Jahr der Jungfraumarathon (Bergmarathon/Schweiz) ist.

Saisonrückblick – Fotos

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Ergebnisse 2011

1. Traun Triathlon: 7. Platz – Mannschaftswertung NF Pucking

7. Puckinger Seelauf: 1. Platz – Mannschaftswertung NF Pucking; 3. Platz Einzelwertung – Kurzdistanz

18. MORL: 2. Platz – Kurzdistanz

15. Powerman Austria: 24. Platz – Herren Elite, 42. Platz Gesamtwertung

24. Anton Bruckner Lauf: 1. Platz – Kurzdistanz

2. Millenium Tower Run Up: 4. Platz AK 30 (bester Österreicher), 11. Platz Gesamtwertung

14. Therme Geinberg Lauf: 1. Platz – Kurzdistanz

8. Puckinger Silvesterlauf: 2. Platz


Sogar in der OÖ Nachrichten wurde über den spannnenden Zielsprint geschrieben… ;-)

Bericht zum Vergrößern einfach anklicken

Quelle: Oberösterreichische Nachrichten vom 2. Jänner 2012


Ein letzter Stockerlplatz bevor die Sektkorken knallten

Zuallererst möchte ich meinen Freunden, Laufkollegen, Bloglesern ein gutes neues Jahr wünschen und mich für das Interesse an meinem Blog bedanken!

Ich kann auf ein super “Comeback-Jahr” zurückblicken und bin sehr zuversichtlich für die kommende Saison. Mit mehr Vernunft in Wettkampf- und Trainingsplanung, orthopädischen Einlagen und manueller Therapie (danke Ennsi), konnte ich größere Verletzungen verhindern und bekam meine chronischen Muskel- bzw. Sehnenansatzreizungen in den Griff. Aufgrund der massiven Reduktion meiner Laufkilometer in diesem Jahr, rechne ich in der nächsten Saison – mit größeren Umfängen – wieder einen Leistungssprung zu machen und vielleicht nähere ich mich wieder meinen persönlichen Bestzeiten. Zurzeit trainiere ich einen Mikrozyklus im 3/1-Rhythmus, d.h. nur 2 Lauftrainings innerhalb von 8 Tagen, trotzdem laufe ich bei 1000er-Intervallen eine konstante Pace von 3:20-3:30 min/km und darauf kann ich optimal aufbauen.

Puckinger Silvesterlauf 2011

Die Überschrift verrät ja schon einiges über den letzten Tag im Jahr 2011. Ein paar Minuten vor Nennschluss kam ich von der Plus City nach Hause und meldete mich noch kurzerhand für den Silvesterlauf in Pucking an. Im Wettkampfbüro traf ich auf einige Vereinsmitglieder u. a. die Familie Strobl, Ferdinand Kaltenböck, Koller Franz und Pühringer Otto.

Nach der Anmeldung gings schnell nach Hause, umziehen, Startnummer fixieren und aufwärmen. Pünktlich um 14 Uhr fiel der Startschuss und ein erstes Abtasten im Spitzenfeld begann. 5000 m (leicht verwinkelter Rundkurs/3 Runden) waren zu laufen. Die Pace war anfangs sehr niedrig, ich wollte aber wegen meiner Hüftbeugerzerrung nicht zu viel riskieren und wartete den ersten Kilometer ab.

Nach ca. 1 km setzte ich mich leicht vom Teilnehmerfeld ab und ging als Führender in die 2. Runde. Meine Pace hielt ich konstant auf 3:35 – 3:40 min/km, der Oberschenkel “zwickte”. Ein paar Meter hinter mir wartete der Zweitplatzierte auf seine Chance.

In der letzten Runde, ca. 30 m vor dem Ziel, war es so weit! Ich übersah die Attacke und reagierte viel zu spät. Den Sieg im “Fotofinish” abgegeben, kam ich als Gesamt-Zweiter ins Ziel. Als 3. in der AK30 und 5. in der Gesamtwertung war auch Walter (Vereinskollege) ganz weit vorne dabei.

Weitere Podestplätze in den Altersklassen durch Leo, Ferdinand, Otto und Franz, rundeten eine starke Leistung der Naturfreunde Pucking ab!


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