Go long

Ein paar persönliche Gedanken eines verletzungsgeplagten Sportlers… (Teil 2)

…Fortsetzung von Teil 1 und Vorstellung unserer neuen Teambekleidung oder wieso mein Vertrauen in die Frauen und Männer in Weiß verloren ging…

Mein Verletzungspech begann, wie bei vielen anderen ambitionierten Sportlern auch, in einer sportlichen „Hochphase“. Ich trainierte für einen Marathon und hatte eine Zielzeit von 2:50 – 2:55 h im Visier. Ein Halbmarathon – ganz locker in 1:22 h gelaufen – zeigte, dass die Form passte und die Marathonzielzeit möglich war.

Dann passierte es!

27 km-Hügellauf – ein Stich im Bereich Schienbeinkanten-Innenseite.

Zu Hause angekommen recherchierte ich sofort im Internet bzw. in meinen Sportbüchern nach möglichen Veretzungen und deren Ursache.

Mögliche Verletzungen: Schienbeinkantensyndrom, Knochenhautentzündung

Wahrscheinliche Ursachen: Überlastung, Skoliose, Beckenschiefstand

Ich ging nach der altbewährten P-E-C-H Regel vor und kontaktierte – aufgrund anhaltender Schmerzen – meinen Hausarzt.

Dieser „plabberte“ meine sebstgestellte Diagnose nach und verschrieb mir entzündungshemmende Tabletten und eine Salbe (beides in orange/weiß gehalten) mit dem Wirkstoff Diclofenac.

Den geplanten Wettkampf musste ich natürlich absagen, dafür startete aber ein anderer Marathon –

der ÄRZTEMARATHON!

Die Schmerzen hielten über Wochen an und ich versuchte mein Glück bei anderen Sportmedizinern, Orthopäden und Physiotherapeuten.

Der einzige Erfolg der sich einstellte war der wirtschaftliche – den hatten aber die Ärzte.

Durchgeführte und nutzlose Behandlungen (2007 bis 2010):

  • 6 verschiedene Salben
  • 4 verschiedene Tabletten
  • Utraschalltherapie
  • Stromtherapie
  • Spezielle Leichtstromtherapie
  • Magnesium gespritzt
  • homöopathisch infiltriert
  • spezielle Magnesium- und Calciumgetränke
  • Handlaserbehandlung
  • spezielle Massagen im Verletzungsbereich
  • APM
  • Lymphdrainage
  • Colostrum (flüssig)
  • Physiotherapie (spezielle Dehnübungen, Kräftigungsübungen)
  • orthopädische Einlagen
  • Versuche mit Kälte- bzw. Wärmekompressionsverband
  • Manuelle Therapie
  • Farblichttherapie
  • Schüssler Salze
  • Homöopathische Globuli

Rien ne va plus!

Ich ließ mich trotzdem nicht entmutigen und versuchte mein Glück bei einem ehemaligen Arbeitskollegen, der eine ausgezeichnete Massageausbildung absolvierte und medizinischer Betreuer bei einem österreichischen Fußballbundesligisten war.

Dieser nahm sich viel Zeit für mich, testete vieles durch und begann mit seiner Behandlung. Einige Wochen vergingen und plötzlich stellte sich eine Verbesserung ein.

Nach 3 Jahren Stillstand war auf einmal ein Fortschritt erkennbar!

DANKE ENNSI – Du bist mein Held!

Ein Lauftraining wurde wieder möglich und die Schmerzen wurden von Woche zu Woche immer weniger!

Teil 3 folgt in den nächsten Tagen… (Diagnose, richtige Behandlung und warum man nur einen Brief aufgeben sollte und nie die Hoffnung)

Hier gehts zu Teil 3

SG Tom vom REKONTEAM der NF Pucking

Und hier unsere neue Teambekleidung (der Aufdruck ist genial):

Erhältlich beim REKONTEAM – ACHTUNG REZEPTPFLICHT!!! 😉

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4 Antworten

  1. Schon seltsam, was durch wie viele tiefe Täler ein verletzter Läufer manchmal durchgehen muss, um dann irgendwann “ gerettet “ zu werden. Bist du nun endgültig auf dem Damm – oder ?

    Bin gespannt !
    Windige Grüße von oben ! 😎

    7. August 2012 um 09:45

    • Ja ich bin gerettet!

      Es war ein langer Leidensweg und die Probleme sind zwar noch immer vorhanden, aber ich weiß mittlerweile wie ich vorbeugen bzw. richtig behandeln kann.

      Danke Margitta! Du hast mir immer wieder aufmunternde Worte hinterlassen!

      Lg nach ganz oben! 🙂

      8. August 2012 um 11:02

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