Go long

Neue Ziele braucht der Mensch

In den letzten Jahren konnte ich mir schon viele sportliche Ziele erfüllen
(u.a. Marathon sub3, Bergmarathon-WM).
Eine Verletzung hielt mich 3 Jahre (2007-2010) von normalem Training ab, Ärzte wollten mich schon in die „Sportlerpension“ schicken. Doch diese schwierige Zeit ist schon lange wieder vorbei.

Auf zu neuen Ufern

Vor einigen Jahren kam ich das erste Mal mit dem Begriff Trailrunning in Berührung, als ich das Buch „Lauf ins Leben“ von Christian Schiester las. Ich war sofort begeistert von dieser Art zu laufen, konnte mir aber wegen o.g. Gründe den Traum vom Ultratrailrunning bisher nie verwirklichen. Jetzt ist es aber an der Zeit das Thema „Ultratrailrunning“ anzugehen. Letztes Jahr beim Jungfraumarathon und dieses Jahr beim StrongmanRun konnte ich schon erste Erfahrungen im Trailrunning sammeln.

 

Der besondere Reiz im Trailrunning liegt für mich im intensiven Erleben der Natur. Man bewegt sich fernab von Straßenverkehr, Lärm, Gestank und kann die Landschaft so richtig genießen. Die Flucht aus der Zivilisation, das bewusste Entschleunigen, Tierbeobachtungen die man sonst nie machen würde uvm. sind positive Dinge, die man beim Trailrunning erlebt.
Ein schwieriger Trail befriedigt die Abenteuerlust und macht immens Spaß!

Weiters muss bei vielen Ultratrailrunning-Wettkämpfen die Verpflegung und das gesamte Material mitgetragen werden. Dies erfordert logistisches Denken und spezielle Ausrüstung. Gerade im Bereich der Ausrüstung muss viel experimentiert werden bzgl. der Bedienbarkeit, Robustheit und des Gewichts. Es ist schon ein Unterschied, ob man einen Schlafsack mit 600 g Gewicht 200 km durch die Wüste trägt oder einen mit 400 g. Spezielle Trailrunning-Schuhe bieten mehr Stabilität und besseren Halt im Gelände.

Bei Ultratrailrunning-Wettkämpfen – wie dem Marathon des Sables – gibt es klare Bestimmungen. Wird gegen diese verstoßen, erhält der Teilnehmer meist eine Zeitstrafe oder wird disqualifiziert. Beim Marathon des Sables wird eine Pflichtausrüstung vorgeschrieben, die nicht unter 5 kg und nicht über 15 kg Gewicht betragen darf. Zur Pflichtausrüstung gehören u.a. Schlafsack, Salztabletten, Leuchtrakete, Signalpfeife, Erste Hilfe Set. Weiters muss auch die Nahrung (mind. 2000 kcal pro Tag) selbst mitgeführt werden, einzig die tägliche Wasserversorgung wird durch den Veranstalter zur Verfügung gestellt und muss nicht selbst mitgetragen werden – diese schweren Bedingungen und die „Materialtüftelei“ wirken einen besonderen Reiz auf mich aus.

Damit man den Laufspaß so richtig genießen kann, sollte man die Ausrüstung sorgfältig auswählen.
Auch wenn man „nur“ in heimatlichen Gefilden unterwegs ist, sollten wasserfeste Trailschuhe und Trinksysteme zur Standardausrüstung gehören.

Ein gut sortiertes Angebot mit sehr guten Produktbeschreibungen bietet Bergzeit.de an – die Produktbeschreibungen sind sogar hinsichtlich Kalorien- u. Gewichtangaben für Wettkämpfe bestens geeignet.

Trailrunning ist eine absolut geniale Trendsportart, welche sich immer größerer Beliebheit erfreut.
Die Austrian Trail Running Association (ATRA), unter der Führung von Thomas Bosnjak, veranstaltet in regelmäßigen Abständen kostenlose „Funny Trails“ (Spaßläufe). Hier kann jeder einmal ins Trailrunning reinschnuppern. Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine vorgeschriebene Grundfitness und eine Pflichtausrüstung.

Meine neuen must have könnt ihr unter der Rubrik Ziele nachlesen.

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Eine Antwort

  1. Genau, neue Ziele. Super Video für Motivation, schöne Natur.

    22. Januar 2015 um 23:22

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